Autorinnen

Dr. Petra Muckel, Dil.-Psych.

Dr. Petra Muckel, Dipl.-Psych. (*1966) studierte Psychologie, Philosophie und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster, promovierte an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg zum Thema „Der Alltag mit Akten. Psychologische Rekonstruktionen bürokratischer Phänomene“ und arbeitete seitdem in mehreren Forschungsprojekten und in freier Praxis als Familienrechtsgutachterin.

Forschungsschwerpunkte: Grounded Theory; Familienrechtsgutachten, ePortfolios, Forschungsorientiertes Lehren und Lernen;

Weitere Publikationen zu Grounded Theory:
Muckel, Petra (2000). Methodological Reflection upon Institutional Research—Reflecting phenomena, a means of knowledge acquirement [23 paragraphs]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 1(2), Art. 22, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0002221 (abgerufen von: http://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/1091 [29.01.2013])

Abstract: During my dissertation project on phenomenon in bureaucracy, I collected differing experiences at various institutions. By reflecting these experiences methodologically, I would like to show how effective reflecting phenomena is as a means of knowledge acquirement. Institutions within their dynamic boundaries will be conceptually developed by using a short analysis of social history (FOUCAULT, GOFFMAN) particularly on institutional origination. This was set in relation to files that play an important role in daily institutional routine. At the same time the control function of the file, as institution within the institution, is made plainly recognisable.

Muckel, Petra (2007): Die Entwicklung von Kategorien mit der Methode der Grounded Theory. In: Günter Mey & Katja Mruck (Hrsg.). Grounded Theory Reader. Historische Sozialforschung / Historical Social Research (The Official Journal of QUANTUM and INTERQUANT), Supplement No. 19. Köln: Zentrum für Historische Sozialforschung (ISSN 0172-6404),S.211-231.

Abstract: Der Aufsatz stellt die grundlegende Frage: „Was ist eine Kategorie?“ ins Zentrum: Während eine Kategorie im klassischen Verständnis eher durch ihre an der Mengenlehre orientierten Ein- und Ausschlusskriterien definiert ist, lässt ein Kategorienbegriff ausgehend vom Spielbegriff Ludwig WITTGENSTEINs den Schluss zu, man habe es nicht mit exakten Kriterien der Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit zu einer Kategorie zu tun, sondern diese werde eher durch die Zusammengehörigkeit der Mitglieder einer Kategorie untereinander, also durch Ähnlichkeit definiert. Von hier ausgehend wird das Kategorienverständnis der GTM mit dem der qualitativen Inhaltsanalyse nach MAYRING kontrastiert. Nachdem die Entwicklung von Kategorien anhand einiger Beispiele aus der Dissertation veranschaulicht wird, kommt der Aufsatz zu dem Schluss, dass eine „gute“ Kategorie sich vor allem durch „ihren genuin relationalen Charakter“ (S.229) auszeichne, mit dem sie der Komplexität der sozialen Realität Rechnung trage.

 

annika_farbeAnnika Maschwitz ist seit April 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Bildungsmanagement und Weiterbildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie studierte Pädagogik (Dipl.) und Wirtschaftswissenschaften (BA) in Oldenburg und war im Rahmen verschiedener Auslandsaufenthalte u.a. in Windhoek, Florenz und Vancouver. Im Arbeitsbereich ist sie sowohl in der Lehre als auch in unterschiedlichen Projekten (aktuell in der Wissenschaftlichen Begleitforschung zum Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschule“) tätig. Sie ist zudem Mentorin im weiterbildenden Studiengang „Bildungsmanagement (MBA)“ und im internationalen Programm UNILEAD.

Aktuell forscht sie im Rahmen ihres Promotionsvorhabens zu Kooperationen zwischen öffentlichen Universitäten und Wirtschaftsunternehmen im Bereich weiterbildender Studiengänge. In diesem Zusammenhang hat sie sich sowohl praktisch als auch theoretisch vertiefend mit der Grounded Theory (GT) auseinandergesetzt. Wesentliche Schwerpunkte waren dabei u. a. die wissenschaftstheoretische Verortung der GT, Kodierprozess und Kodierparadigma in der praktischen Anwendung sowie Grenzen und Möglichkeiten der GT.

 

2012 vogtDr. Sebastian Vogt studierte und promovierte im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität in Ilmenau. Er wurde von Petra Muckel mit dem „GT-Virus“ infiziert. Seit dem Sommersemester 2012 vertritt Sebastian Vogt die Professur Allgemeine Bildungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen und ist dort für die Methodenausbildung u.a. im B.A. Bildungswissenschaft verantwortlich.

Forschungsschwerpukt: medientechnisch induzierte Bildungs- und Medieninnovationsforschung

Weitere Informationen: https://www.researchgate.net/profile/Sebastian_Vogt/

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